5 Spielideen, mit denen deine Kinder ganz nebenbei den Umgang mit Geld lernen

31.03.2020 5 Spielideen, mit denen deine Kinder ganz nebenbei den Umgang mit Geld lernen

 

Die derzeitige Situation stellt nicht nur die Wirtschaft auf eine harte Probe. Sie betrifft uns alle und hat für jeden von uns starke Auswirkungen auf unser tägliches Leben. Zuhause bleiben – das ist das Stichwort der Stunde. Kindergärten und Schulen sind geschlossen, unserer Kinder brauchen aber trotzdem Beschäftigung. Das heißt für viele Eltern jetzt: Kreativ werden und sich überlegen, wie man den lieben Nachwuchs unterhalten kann.

Wir haben dazu einige Ideen gesammelt, mit denen du deinen Kindern sogar noch ganz nebenbei den Umgang mit Geld beibringst. Das Beste daran: Alle diese Spiele könnt ihr zuhause im Kinderzimmer spielen und sie sind auch für Kinder verschiedenen Alters geeignet. Sie sind also auch eine super spannende und vor allem sinnvolle Beschäftigung für Regentage.

 

Kinder sollten schon möglichst früh den Umgang mit Geld lernen

Wie heißt es? Früh übt sich! Das gilt auch beim Umgang mit Geld. Auch diesen solltest du deinen Kunden schon möglichst früh beibringen. In angebrachten Maßen natürlich, je nach dem Alter deiner Kinder. Selbst Kindergartenkinder verstehen mehr von Geld, als man vielleicht denkt. Um das Prinzip dahinter zu erkennen, müssen Kindern nämlich noch nicht einmal rechnen können. Zudem werden Kinder in der heutigen Zeit immer früher mit Konsumreizen und Werbung konfrontiert. Sie sollten daher auch lernen, dass diese Dinge auch einen Wert haben und Geld nicht auf den Bäumen wächst. Denn mit Finanzerziehung bringst du deinen Kindern noch viel mehr bei als was wie viel kostet, was ein Konto ist oder Aktien. Kindern lernen dabei auch Selbstdisziplin, soziale Verantwortung und Voraussicht.

Trotzdem ist das aber nicht immer einfach. Welchen Wert haben Münzen und Scheine? Was ist der Unterschied zwischen physischen und digitalem Geld? Und woher kommt Geld überhaupt? Selbst viele Erwachsene tun sich mit diesen Fragen noch schwer. Eins ist jedoch sicher: Je selbstverständlicher ein guter Umgang mit Geld für dein Kind schon ist, desto leichter wird es sich als Erwachsener tun.

Grundsätzliche Tipps dazu, wie du deinen Kindern den Umgang mit Geld beibringest, findest du hier. Der wichtigste Grundsatz dabei: Auch wenn es nicht immer Spaß macht, sich um seine Finanzen zu kümmern, überfordere deine Kinder nicht. Wenn sie schon in jungem Alter Finanzen und Geld mit etwas Negativem verbinden, werden sie damit auch als Erwachsene Probleme haben. Deswegen: Je mehr Spaß es macht, umso besser! Deswegen haben wir hier fünf Spiele, mit denen deine Kinder ganz nebenbei lernen, wie das System Geld funktioniert.

 

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1. Der 30€ Schein

Schon mal daran gedacht, einfach dein eigenes Geld zu erschaffen? Kreiere doch gemeinsam mit deinem Kind deine eigene Geldnote. Einen 30€ Schein gibt es nicht? Perfekt, dann erschaffe einen und vielleicht noch eine 70€ Note. Schaut euch die bestehenden Noten an. Was ist darauf abgebildet? Und wie versucht man, die Scheine vor Fälschungen zu schützen? Welche wichtigen Informationen sollten auf dem Schein sein? Das macht nicht nur Spaß und dein Kind kann sich kreativ austoben, nebenbei kannst du ihm auch erklären, woher das physische Geld kommt, welche Noten und Münzen es gibt und vielleicht auch, dass in anderen Ländern auch andere Währungen gibt, falls dein Kind schon alt genug dafür ist.

Wie wäre es zusätzlich beispielsweise damit, auch einen Schein zu gestalten, auf dem die Geschichte des Geldes abgebildet ist. Eine gute Gelegenheit deinem Kind spielerisch näherzubringen, wieso wir Geld brauchen und warum es früher ein Versprechen war, gegen den ausgehändigten Schein Ware in einem bestimmten Wert zu erhalten.

 

2. Der Kaufladen

Apropos eigenes Geld, das kann man auch im Kaufladen-Spiel verwenden. Spiele gemeinsam mit deinem Kind das Verkaufen von Dingen nach. Was ihr in eurem eigenen Laden „verkauft“, ist dabei nebensächlich. Ein echter Kaufladen mit Lebensmittel? Oder ein Spielzeuggeschäft? Oder vielleicht sogar ein Laden mit Selbstgebasteltem und eigenes gestalteten Zeichnungen? Überlegt euch gemeinsam, was wie viel kosten soll. Diskutiert dabei den Wert der Sache. Besonders gut und eindringlich funktioniert das mit Selbstgebastelten oder selbst Gebackenem, da dein Kind dabei die Arbeit für die Herstellung kennt und sich überlegen und bewerten kann, was diese Zeit wert ist.

Ältere Kinder solltest du bei diesem Spiel ermutigen, sich auch Gedanken über die Budgetierung zu machen und eigens hergestelltes vielleicht sogar mit zusätzlichem Taschengeld belohnen. Aber auch für jüngere Kinder, die noch nicht rechnen und schreiben können, ist das Kaufladen-Spiel eine tolle Möglichkeit, um ihnen beizubringen, dass Dinge einen gewissen Wert haben und man dafür auch im normalen Geschäft bezahlen muss.

 

3. Gesellschaftsspiele für die ganze Familie

Mit Geld spielt man nicht? Von wegen! Wir finden, je man mit unechtem Geld spielt, desto besser! Monopoly ist in diesem Zusammenhang sicher der Klassiker und wohl jedem von uns bekannt. Es eignet sich super, um (älteren) Kindern beizubringen, dass man bestimmte Finanzentscheidungen treffen und mit seinem Geld clever haushalten muss. Das klassische Monopoly empfiehlt der Hersteller Kindern ab 8 Jahren, aber wusstest du, dass es für jüngere Kinder auch eine Junior-Edition gibt? Das ist schon für Kinder ab 5 Jahren geeignet und macht sicherlich der ganzen Familie super viel Spaß!

Neben diesem Klassiker gibt es aber zahlreiche andere Spiele, die Kinder ganz gezielt auf den Umgang mit Geld vorbereiten wollen. Beispielsweise „Rund ums Taschengeld“  für Kinder zwischen 6 und 10, das „Taschengeldspiel“ ab 6 Jahren oder „Wir spielen Einkaufen“, mit dem schon Kinder ab 4 Jahren spielerisch an solche Themen herangeführt werden. Außerdem – wann hast du das letzte Mal gemeinsam mit deiner Familie ein Gesellschaftsspiel gespielt? Du wirst sehen, da freuen sich nicht nur deine Kinder!

 

4. Die Schatztruhe

Niemand von uns kommt am Sparen vorbei, aber für Kinder ist es oftmals noch schwer, das Prinzip dahinter zu verstehen. Deswegen ist es gerade für Kinder so wichtig auf ein bestimmtes Ziel hin zu sparen und so auch zu wissen, wofür sie das Geld zu Seite legen. Einfach „für später“ zu sparen ist für Kinder unverständlich und viel zu komplex. Deswegen – überlegt euch gemeinsam, worauf dein Kind sparen möchte und gestaltet passend dazu Sparschein oder eine Schatztruhe.

Dafür eignet sich grundsätzlich jedes wiederverschließbares Behältnis oder ihr bastelt selbst eine eigene Schatztruhe. Das Einzige, was du dazu brauchst, sind zwei Blätter Papier und Buntstifte. Hier findest du eine ausführliche Anleitung, die dir zeigt, wie du ganz einfach eine Papierschachtel selber falten kannst. Verziert diese gemeinsam – am besten passend zu dem individuellen Sparziel deines Kindes, vielleicht mit Fotos oder Naturmaterialien wie Muscheln aus dem letzten Urlaub oder getrocknete Blumen aus dem Garten. Am Schluss einfach noch einen Schlitz in den Deckel schneiden und fertig ist eure selbstgebastelte Schatztruhe! So macht Sparen auch Kindern gleich viel mehr Spaß!

 

5. Das Belohnungsposter

Dieses Spiel ist weniger ein Spiel als eine Wochenaufgabe. Der Umgang mit Geld, vor allem Sparen, hat auch immer etwas damit zu tun, auf etwas Bestimmtes hinzuarbeiten. Wir, und auch unsere Kinder, können nicht immer alles sofort haben. Deswegen ist es wichtig, Ziele zu haben. Sie helfen uns, durchzuhalten, motivierter und fokussierter zu sein. Das Belohnungsposter unterstützt dein Kind auf diesem Weg und es entwickelt nebenbei gute Spargewohnheiten.

Wie das funktioniert? Wir haben hier eine Vorlage für dich. Oder du gestaltest einfach zusammen mit deinem Kind dein ganz persönliches Belohnungsposter. Besprich gemeinsam mit deinem Kind, was eine tolle Belohnung wäre und was dein Kind bereit ist dafür zu machen, um sich die Belohnung zu „verdienen“. Hängt das Poster dann gemeinsam auf und markiert jeden Tag euren Fortschritt, zum Beispiel mit bunten Stickern. So visualisiert ihr gemeinsam den Weg zu Ziel.

Belohnungsposter funktionieren außerdem auch für kleine Kinder. Sie verstehen schon im Kindergartenalter, wie viele Tage man dafür warten muss und beispielsweise brav Zähne putzen muss, um so ihrem Ziel näherzukommen.

 

DU bist das Vorbild

Ganz grundsätzlich solltest du eines dabei nie vergessen: Du als Elternteil bis das große Vorbild deiner Kinder. Wie sollen diese einen vernünftigen Umgang mit Geld erlernen, wenn du selbst dich das nicht hinbekommst? Wenn du als Elternteil das Geld beim Fenster rauswirfst, wird das für dein Kind selbstverständlich werden. Achtest du aber auf deine Finanzen, kaufst dir nicht alles sofort und sparst auch auf größerer Anschaffungen, wird das auch dein Kind tun. Also fasse dir zuerst an die Nase und beginne bei dir! Die guten Nachrichten dabei: Es ist nie zu spät! Fange an, dich damit zu beschäftigen und vielleicht lernt mit diesen Spielen nicht nur dein Kind viel über Geld, sondern auch du. Viel Spaß dabei!

 

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Sparen und der richtige Umgang mit Geld haben viel mit Einstellung und ein bisschen mit Wissen zu tun. Genauso wie Bewegung gut ist um seine physische Gesundheit zu verbessern, gibt es Verhaltensmuster die uns finanziell fit machen und halten. Daher hat sich Monkee zum Ziel gesetzt die finanzielle Gesundheit von Eltern mit jungen Kindern zu erhöhen, indem wir einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit Geld fördern.

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